PSM – Pflanzenschutzmittel in Wasser & Urin

IM FOLGENDEN EIN WICHTIGES THEMA MIT VIELEN RELEVANTEN QUELLEN:

Ein Hoch auf die SZ! und ihre Aufklärung über den neuen Rahmen der Ernährung:

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/herbizide-in-der-landwirtschaft-gift-im-getreide-1.1406344
„…Das Spritzmittel Glyphosat wird auf immer mehr Feldern und Gartenbeeten ausgebracht.
Nun haben Wissenschaftler das Gift im Urin von Menschen nachgewiesen. Ein Hinweis, dass
sich der Wirkstoff entgegen den Versprechen von Produzenten in der Nahrungskette
anreichert und nicht so rasch abbaut.

„…. „Wir haben Glyphosat im Urin von Menschen, Nutztieren und wild lebenden Tieren nachgewiesen, in fast allen Proben„, … „…So könnte es bei Menschen und Tieren das Erbgut schädigen und Krankheiten wie Krebs auslösen. … laufen bereits Klagen von Anwohnern, die Gesundheitsschäden und Todesfälle in Zusammenhang mit dem Gift bringen. Auch bei deutschen Hobbygärtnern sind glyphosathaltige Mittel beliebt, Bahnstrecken werden damit von lästigem Pflanzenbewuchs
befreit. …“

…“Eine Kontrolle des Getreides auf Giftrückstände findet so gut wie nicht statt.
Entwickelt wurde das Herbizid vom amerikanischen Agrarkonzern Monsanto, der es als
„Roundup“ verkauft. Er brachte auch gentechnisch veränderte Sojasorten auf den Markt,
die gegen das Mittel resistent sind. Seit der Patentschutz vor einigen Jahren
ausgelaufen ist, nutzen auch andere Hersteller den Wirkstoff Glyphosat, dazu gehören
etwa die Chemiekonzerne Bayer und Syngenta.…“

„…Laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sind 75 Präparate
in Deutschland zugelassen. Obwohl Wissenschaftler und Umweltschützer seit Jahren davor
warnen, nimmt der Verbrauch in Deutschland drastisch zu. Seit Ende der neunziger Jahre
hat er sich nach den Zahlen des BVL fast verdoppelt, auf 15.000 Tonnen pro Jahr. 2012
wäre eigentlich eine routinemäßige Risikoüberprüfung des Wirkstoffs auf EU-Ebene fällig geworden, doch die wurde offensichtlich auf Anraten deutscher Behörden auf 2015 verschoben, …“

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Metabolite von Thiacloprid im Trinkwasser angekommen
http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=20143 – http://www.grundwasserdatenbank.de/PSM.htm

„…Insgesamt 249 Wirkstoffe sind zugelassen, in 644 Mitteln und 1.206 Handelsnamen. Es ist ja sehr „beruhigend“, daß das Wasserwerk auf 30 Pflanzenschutzmittel (Wirkstoffe? Mittel?) untersucht. Immerhin. Zumal die 249 Wirkstoffe mit der Zeit zerfallen und dadurch Metabolite in unbekannter Anzahl und Durchmischung entstehen, die durchaus sehr giftig sein können. … Das sind 83 Milligramm Insektizide pro Quadratmeter landwirtschaftlich nutzbarer Fläche…“

„…Wenn Beizmittel als Wirkstoffkombination Krebs verursachen, dann gehören sie verboten. Und wenn sie auch nur in Verdacht stehen, Krebs zu verursachen, dann gehört die Sache näher verfolgt!…“

…„Neue“, bis vor kurzem trinkwasserseitig unbekannte Metaboliten sind z.B. Metaboliten von Chlorthalonil, Dimethachlor, Metazachlor, S-Metolachlor, Dimethenamid-P, Dimoxystrobin, Flufenacet, Flurtamone, Metalaxyl-M, Pethoxamid, Quinmerac, Thiacloprid, Trifloxystrobin und Tritosulfuron….

– Wirkungen von Neonicotinoiden auf Säugetiere – http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=29790 –

„…-Insektizid Imidacloprid induziert morphologische und DNA-Schäden durch oxidativen Toxizität auf die Fortpflanzungsorgane der Entwicklung männlicher Ratten- … Auswirkungen von Clothianidin Exposition auf die Spermienqualität, Hoden-Apoptose und Fettsäurezusammensetzung bei der Entwicklung von männlichen Ratten…“

Hormonähnliche Chemikalien in Flüssen beeinflussen das Fortpflanzungsverhalten von Fischen. Mitunter erkennen die Tiere ihre eigenen Artgenossen nicht mehr und paaren sich mit fremden Arten.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/oestrogen-aehnliche-chemikalien-in-gewaessern-umweltverschmutzung-laesst-fische-fremdgehen-1.1409317

BPA ähnelt dem weiblichen Sexualhormon Östrogen, ist ein wichtiger Ausgangsstoff zur Synthese polymerer Kunststoffe und gelangt über Haushaltsprodukte sowie Medikamente in Flüsse. Beide Untersuchungen verdeutlichen, wie empfindlich das Ökosystem Wasser auf minimale Veränderungen von außen reagiert.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass diese menschengemachten Chemikalien die Hybridbildung zwischen den Arten wahrscheinlicher machen“, folgert Ward. Hybriden sind – wenn überhaupt lebensfähig – meist unfruchtbar

HINTERGRUNDINFOS ZUM THEMA GLYPHOSAT:

Thema: Roundup Dämmerung? –  http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=17198

Roundup, Clearup, Basta, Touchdown, Glyphos, Dominator, Mon 78394… – Unterschiedliche Hersteller, alles mit Glyphosat und zugelassen….


„…Der Unkrautkiller Roundup tötet einer neuen Studie zufolge menschliche Zellen. Dennoch wollen die Behörden den Einsatz des Mittels nicht einschränken. …“  http://www.taz.de/!37144/

„…Der Molekularbiologe Gilles-Eric Séralini untersucht auch die Langzeitfolgen gentechnisch veränderter Maissorten. Unter anderem stellte er fest, dass Ratten, die damit gefüttert wurden, Nieren- und Leberschäden davontrugen. „Roundup, wie es jetzt benutzt wird, sollte verboten werden“, …“ http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/monsanto-aerger-mit-pestizid-gefaehrlicher-cocktail-1.116122


„…Glyphosat, Hauptwirkstoff der meisten handelsüblichen Herbizide, ist ein Pflanzengift. Es vergiftet aber nicht nur Pflanzen, sondern schleichend auch Tiere und Menschen. An einer deutschen Universität wurden Urinproben der städtischen Bevölkerung auf Belastungen mit Glyphosat untersucht. Alle Proben wiesen erhebliche Konzentrationen des Herbizidwirkstoffes auf, sie lagen um das 5 bis 20fache über dem Grenzwert von Trinkwasser….“  http://www.ithaka-journal.net/herbizide-im-urin


Zahlreiche Informationen weisen auf die gefährlichen Auswirkungen des Wirkstoffs Glyphosat und seiner Rückstände auf die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt hin. Diese liegen auch dem BVL vor. Auf dieser Seite haben wir Ihnen einen Auszug aus den Studien und Berichten zum Thema Glyphosat zusammengestellt. : http://umweltinstitut.org/gentechnik/aktionen/studien-und-presseberichte-1015.html

Augen auf beim Brötchenkauf! –  Massiver Pestizid-Einsatz auf Getreidefeldern kurz vor der Ernte
http://umweltinstitut.org/gentechnik/aktionen/leserbrief-schreiben-1016.html

http://blogs.taz.de/saveourseeds/2009/06/03/roundup_daemmerung/

„…Die Studie von Professor Carrasco, der für die argentinische Armee arbeitet, das Institut für molekulare Embryologie der Universität von Buenos Aires leitet und zudem Präsident des argentinischen Nationalrats für wissenschaftliche und technische Forschung (CONICET) war, … hielt es deshalb für geboten, die Öffentlichkeit bereits vor der Publikation der Studie zu informieren: Verkleinerte Köpfe, genetische Zell-Veränderungen im zentralen Nervensystem und deformierte Knochen und Knorpel seien regelmäßige und systematische Folgen von Glyphosat. Man könne mit Sicherheit annehmen, dass ähnliche Effekte auch bei Menschen aufträten, …“

„…geringe Mengen von Roundup zum Absterben menschlicher Zellkulturen führten, wobei hier die Rolle der geheim gehaltenen Beimengungen zum Wirkstoff Glyphosat eine wesentliche Rolle zu spielen scheinen. …“

„… Fast ein Drittel des weltweiten Herbizidumsatzes wird mittlerweile von Glyphosat bestritten. Die Schädlichkeitsschwelle in den Studien von Professor Carrasco bewegen sich im Milligrammbereich. …“

„…Monsanto, das etwa 200.000 Tonnen Glyphosat pro Jahr produziert und in einer Reihe von neuen Abwandlungen des alten Wirkstoffes verkauft, meldete letzte Woche geringere Roundup-Erträge (rund 2 statt 2,4 Milliarden $) für das laufende Jahr. Dagegen steigen die Umsätze mit Saatgut auf ca. 4,5 Millarden $ an. …“

Prof. Don Huber: Erhöhte Unfruchtbarkeitsraten und spontane Fehlgeburten dank grüner Gentechnik und Glyphosat
Archivmeldung vom 28.12.2011  http://www.extremnews.com/berichte/ernaehrung/3ba513b2e6b9d13

Freisetzung veränderter Pflanzen – Gentechsoja auf EU-Feldern – http://www.taz.de/!96074/
„…Monsanto will jetzt seine herbizidresistente Gentechsoja auch in der EU anbauen lassen. Die Europäische Lebensmittelbehörde hat schon ihr Okay gegeben. …“

„…Damit soll sichergestellt werden, dass Saatgut jedes Jahr neu erworben werden muss – ein Geschäft, das der Teufel nicht hätte besser erfinden können. Wird diese Entwicklung nicht aufgehalten, entsteht eine neue, bislang nicht für möglich gehaltene Form der Leibeigenschaft. Drei der vier privaten Unternehmen, die heute gentechnisch verändertes Saatgut anbieten, weisen eine unheilvolle jahrzehntelange Verbindung zur USKriegsmaschinerie des Pentagon auf. Einst produzierten sie »Agent Orange«, das Zehntausende in Vietnam tötete und selbst heute noch Folgeschäden verursacht. …“
http://www.kopp-verlag.de/Saat-der-Zerstörung.htm?websale7=kopp-verlag&pi=909360&ci=000158

http://www.greenpeace.de/themen/patente/patente_auf_leben/artikel/monsanto_patent_auf_roundup_ready_pflanzen/
http://lichter-lsb.de/media/b65eb72b74047d96ffff80d0fffffff1.pdf
http://www.pan-germany.org/deu/~news-1155.html
http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Maiswurzelbohrer-werden-gegen-GVO-Mais-resistent-851321.html